Die Idee war, einen Artikel über typische ungenutzte Marketingkanäle zu schreiben. Dinge, die Sie einfach und kostenlos für Ihre Kommunikation nutzen könnten, die meist aber übersehen werden. Wie zum Beispiel Ihre Telefonwarteschleife. Doch je länger ich über diese Warteschleifen-Geschichte nachgedacht habe, desto mehr wollte ich diesen ganzen Artikel der Telefonwarteschleife widmen. Zu schmerzhaft ist es zu sehen, dass so viele Unternehmen noch immer nicht richtig über “Für Elise” hinaus gekommen sind, und damit sich selbst und anderen ständig Leid zufügen. Und Elise selbst würde sich im Grabe umdrehen, wenn sie hörte, dass dieses ihr gewidmete Stück heutzutage vor allem verzerrt über blechern klingende Telefonanlagen wiedergegeben wird. Also – Telefonwarteschleifen sind generell unterbewertet und werden viel zu häufig vernachlässigt. Und dabei können Sie soviel! Hier weiterlesen…
Gestern fiel mir ein Exemplar des Merchandising-Magalogs des FC St. Pauli in die Hände. Über die Vermarktung des einstigen Kiezclubs mag man denken, was man will. Aber dieses Produkt ist rundum gelungen und vereint alle Vorteile eines Magalogs, auf die wir hier schon öfter eingegangen sind.
Shit happens – wahrscheinlich ist es jeder Kreativagentur schon einmal widerfahren: Bei der Präsentation der Entwürfe sagt der Kunde “diesen Vorschlag, dieses Layout oder diese Headline gibt es in ähnlicher Weise schon!”. Peinlich, peinlich für die Agentur. Aber dies ist nicht unbedingt das Resultat schlechter Recherche – die Fülle von bunten Bildern und Texten kann man gar nicht allumfassend überblicken – schon gar nicht in der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit. Aber hier ist – für den Kunden zumindest – noch nichts verloren, denn man kann auf alternative Entwürfe ausweichen. Bei zeitgleich erscheinenden Kampagnen ist den jeweiligen Agenturen erst recht keinen Vorwurf machen, denn das kann man nun beim besten Willen vorher nicht ahnen…
So ist dieser Fauxpas warscheinlich zu erklären, der gerade in Hamburg plakatiert ist. 18/1 und CLPs von Ebay und Möbel Höffner erleuchten das Stadtbild – mit identischer Bildidee. Sehen Sie selbst: Hier weiterlesen…
Stellen Sie sich vor: Sie hängen am Tropf einer unsicheren Wirtschaft, Ihre Betriebskosten sind immens hoch, die Konkurrenz ist groß und Ihre Kunden sind nicht nur anspruchsvoll, sondern auch äußerst preissensibel, und sie tauschen sich auch noch mit Vorliebe über Ihre Perfomance aus und sind somit Richter über Ihren Erfolg am Markt. Sie lachen, das ist Alltag für Sie? Nun, stellen Sie erstmal vor, Sie seien eine Fluggesellschaft! (Es sei denn, Sie sind tatsächlich eine.) Airlines erleben diese Hochs und Tiefs im Extremum. Daher sind gerade sie ständig auf der Suche nach Möglichkeiten, wie sie ihren Kunden ein Maximum an “Brand Experience” zu einem Minimum an Kosten bieten können.
Und das macht sie zu den perfekten Darstellern in unserem kleinen Praxisbeispiel zur Bedeutung von Brand Advocates. Hier weiterlesen…
Vor einem halben Jahr versuchte ich mich in den Megatrends 2011 als Orakel und prophezeite ein weiteres soziales Netzwerk, dass sich neben Facebook etablieren könne. Anscheinend ist es nun soweit. Google unternimmt nach dem Buzz-Desaster mit Google+ gerade einen weiteren Versuch, in diesem Bereich Fuß zu fassen. Dass sie dabei gute Karten haben, scheint der allgemeine Grundtenor der Blogosphäre zu sein.
Zuerst einmal: Eine Schrift ist eine Software, kein Produkt im herkömmlichen Sinne. Entsprechend kann man eine Schrift nicht kaufen, man erwirbt allenfalls ein Nutzungsrecht an ihr. Aber wer erwirbt dieses Lizenz eigentlich? Die Agentur? Der Endkunde – sprich: Sie? Hier weiterlesen…
Was ist eigentlich aus der Finnland-Kampagne diesen Sommer geworden? Zunächst einmal ein flotter Drei-Minüter.
Kern der Multi-Channel-Kampagne war, unschwer zu erkennen, ein Gewinnspiel, mit dessen Hilfe man sich “weg”, sprich: nach Finnland, gewinnen konnte. Mehr zur Aktion lesen Sie hier. Die Zielgruppe hat die Kampagne mit dem auffälligen Wording super angenommen – und unsere Kunden die positiven Ergebnisse der Kampagne.
“Facebook und Twitter sind kein Selbstzweck,” so Martin Oetting in seinem Blog. Und er hat Recht. Wir beschäftigen uns auch viel und gerne mit Social Media und seinen vielen, immer wieder neuen Spielarten und Möglichkeiten. Was aber noch immer zu häufig vergessen wird, ist dass die Leistungsfähigkeit Grenzen hat. Facebook-Fans und Twitter-Follower sind eine super Sache – für die eigenen Werbezwecke aber mit z.B. den guten alten Newsletter-Abonnenten nicht vergleichbar. Loggt man sich nämlich aus, ist auch der Kontakt zu den “Fans” verloren. Empirische Daten futsch, Ansprachemöglichkeiten futsch, Customer Relationship futsch.
Ein Problem, das uns zum Beispiel im Zusammenhang mit Gewinnspielen häufig über den Weg läuft – und weswegen wir meistens noch immer zur guten alten Kampagnenseite mit Teilnahmeformular raten und eben nicht zur schicken Gewinnspiel-App auf Facebook…. Hier weiterlesen…
Am 1. Juni 1997 fingen wir hier in Hamburg, hier in der Neuen Gröningerstraße, an. Die 14 Jahre vergingen wie im Fluge.

Hören Sie die Wellen am Meer? Die Kuhglocken auf der Alm? Den italienischen Eisverkäufer? Vielleicht auch Ihre Kinder, die nach Ihnen rufen, um schnell die Sandburg zu befestigen? Erwischt! Das Kino im Kopf funktioniert tatsächlich, weil die menschliche Phantasie eine unglaublich starke Kraft ist. Ich muss nicht alles gesehen haben, um mir ein Bild zu machen. Wie sonst hätte Karl May so anschaulich den Wilden Westen beschreiben können, ohne jemals dort gewesen zu sein? Und von Jules Verne ist auch nicht bekannt, dass er tatsächlich die Weltmeere in einem U-Boot bereist hätte.
Und was hat das mit Radiowerbung zu tun? Eine ganze Menge! Hier weiterlesen…

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